Klassische Massage

Unter Massage versteht man eine manuelle Beeinflussung der Haut, des tieferliegenden Gewebes und der Muskulatur. Die klassische Massage wird zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt.
Die Massage hat eine direkte körperliche Wirkung, indem die verkrampfte Muskulatur dehnt und entspannt, die lokale Durchblutung steigert und den Zellstoffwechsel anregt. Dadurch werden Schmerzen, die durch Verspannungen entstehen, beseitigt. Weiter übt die Massage einen positiven Einfluss auf den Herzschlag, den Blutdruck, die Atmung und die Verdauung aus. Sie fördert so die Entspannung und das Wohlbefinden.
Die Massage ist eine Wohltat für Körper und Seele.

Schröpfen

Schröpfen ist eine Hautreiztherapie, die zu den ausleitenden Verfahren gehört. Mit Schröpfgläsern, die auf die Haut aufgesetzt werden, werden Schadstoffe über die Haut ausgeleitet. Durch die Sogwirkung der Gläser auf die Haut kommt es zu einem Austritt von Blut- und Lymphflüssigkeit in das Gewebe, das unter der Haut liegt. Dies fördert die lokale Durchblutung und auch die Durchblutung der inneren Organe, die mit den behandelten Hautsegmenten reflektorisch verbunden sind. Darüber hinaus regt Schröpfen den Stoffwechsel an, beseitigt Muskelverspannungen und aktiviert das Immunsystem.
Ich integriere das Schröpfen oft bei einer klassischen Massage.

Schwingkissentherapie (ab Mitte Juni)

Bei der Schwingkissentherapie liegt der Klient vom Becken bis zum Kopf auf einem speziellen Luftkissen. Der Therapeut übt sanfte Bewegungen, Zug- und Dehnreize auf den Klienten aus, dabei kommt der Klient auf dem Kissen ins Schwingen. Die sanfte Schwingung erzeugt eine Lockerung des Bandapparats und der Muskulatur im gesamten Rücken-, Schulter- und Beckenbereich.

Das sanfte Auseinanderziehen der Wirbelsäule/Wirbelkörper verschafft den Bandscheiben, Nerven, Lymph- und Blutgefässen wieder mehr Raum. Dadurch wird die Funktion der einzelnen Strukturen, wie z. B. die Blutzirkulation und der Lymphfluss, optimiert und Nervenschmerzen können sich verabschieden.

Ist das Becken und die Wirbelsäule ausgerichtet, ist eine einseitige Haltung und Belastung ausgeschlossen. Die Energie im Rückenmarkskanal kann wieder fliessen und wir können wieder klarer denken. Ein stabiler und aufrechter Rumpf ermöglicht uns die grösstmögliche Beweglichkeit für den Kopf, die Arme und Beine und ist die Voraussetzung für die optimale Funktion aller Körperfunktionen.


Die Schwingkissentherapie wird bei folgenden Beschwerden eingesetzt:

  • ISG-Blockaden (iliosacral-Gelenk) mit Beckenschiefstand und Beinlängendifferenzen
  • Rücken-, Lenden- und Beckenbeschwerden (Ischias-Schmerzen)
  • Blockaden im Schultergürtel
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Knie- und Fussbeschwerden aufgrund einseitiger Belastung
  • Arthrose und Arthritis
  • Skoliose / Wirbelsäulenverdrehung
  • Wachstumsstörungen (Kinder und Jugendliche)
  • Schwangerschaftsbedingte Rücken- und Lendenbeschwerden